Nach dem Bildungsgipfel: Österreicher eher skeptisch zu einer 5 Tage-Woche
- Verhalten positive Bewertung der Reform-Vorschläge
- Keine Partei hat in Bildungsfragen Vorreiterrolle
Verhalten positiv bewerten die Österreicher die aktuellen Bemühungen zur Schulreform. 41 Prozent geben in einer aktuellen OGM-Umfrage (502 Telefoninterviews am 14. Februar) an, die Vorschläge gingen alles in allem in die richtige Richtung, 28 Prozent widersprechen dieser Ansicht. 31 Prozent konnten oder wollten keine Angabe machen. Eher skeptisch beurteilen die Österreicher die Auswirkungen der generellen Fünf Tage-Woche an den Pflichtschulen.
44 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Einführung der Fünf Tage-Woche keine Veränderung bei den Leistungen bringen werde, 21 Prozent erwarten sogar eine Verschlechterung. 30 Prozent hoffen auf bessere Leistungen an Österreichs Pflichtschulen.
"Die Einstellung der Bevölkerung zu den Reformbemühungen ist verhalten positiv. Das Bildungsthema konnte bis dato aber von keiner Partei eindeutig besetzt werden", so OGM-Experte Peter Hajek zu den Ergebnissen der Umfrage.
"Wenig erfreulich" ist das laut Hajek vor allem für die ÖVP als Partei, die im Bildungsministerium Ressortverantwortung trage. 17 Prozent geben an, die ÖVP habe die besten Ideen für die Schulen, 15 Prozent glauben das von der SPÖ. Den Konzepten der Grünen trauen sechs Prozent, vier Prozent unterstützen die Vorschläge der Freiheitlichen. (apa)
