Diskussion um Tempo 160: Laut Gorbach gibt es erste Probestrecken bereits 2006
- Zwei Jahre später soll Tempo-Limit regulär gelten
- Einschränkung: Gilt nur auf dreispurigen Abschnitten
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In einem Interview in der neuesten Ausgabe des Magazins NEWS kündigt Verkehrsminister Hubert Gorbach (F) bereits für 2006 erste Probestrecken für das umstrittene Tempolimit 160 km/h an. Zwei Jahre später soll es, so der Vizekanzler in NEWS, das neue Tempo-Limit bereits regulär geben.
Gorbach-Sprecherin Christine Lackner relativierte die Aussagen Gorbachs auf Anfrage der APA. Als Voraussetzung für Tempo 160 müssten die geplanten Verkehrsbeeinflussungsanlagen in den Ballungsräumen - die erste soll im Mai 2005 in Innsbruck aufgestellt werden - dafür "grünes Licht" geben. Lackner: "160 ist wohl nur auf dreispurigen Autobahnen etwa in Nieder- oder Oberösterreich und bei optimalen Witterungsbedingungen möglich."
Insgesamt sechs dieser Anlagen, die mit Wetter-, Verkehrs- und Staudaten gefüttert werden und mittels Überkopfanzeige den Autofahrer informieren, sollen bis 2008 in Österreich in Betrieb gehen. "Das ist die Vision", sagte Lackner. Bei schlechten Verhältnissen sollen diese Anlagen aber auch die Geschwindigkeiten drosseln helfen.
Die Verkehrssicherheit sei bei der Öffnung des Tempolimits nach oben dabei ganz wichtig, sie dürfe nicht leiden. Das hatte Gorbach vergangene Woche bei einer Pressekonferenz in Linz gesagt. Für Tempo 160 müssten optimale Bedingungen herrschen, etwa gut Sicht, trockene Fahrbahnen und wenig Frequenz.
Im Interview mit NEWS gab der Verkehrsminister, auch gern mal flott mit dem Auto unterwegs zu sein: "Ich fahre auch gern mal rasant, wenn es die Umstände erlauben." (apa/red)
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