Mercedes B-Klasse startet erst später: Markteinführung in den USA verzögert sich
- Grund für den versäteten Start ist der schwache Dollar
- Ein konkreter Einführungs-Termin wurde nicht genannt

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Der deutsche-amerikanische Autokonzern DaimlerChrysler verschiebt wegen des schwachen US-Dollar den Start seiner neuen Modellreihe B-Klasse in den USA. Einen konkreten Termin nannte das Unternehmen am Montag nicht.
"Es ist richtig, dass wir auf Grund der derzeit geltenden Dollar-Euro-Parität die Einführung der B-Klasse nach USA zunächst verschieben werden", sagte ein Unternehmenssprecher.
Verspäteter US-Start
Grundsätzlich halte der Autokonzern aber an seinen Plänen für die in Deutschland gefertigte B-Klasse fest. "Das ist eine Entscheidung von temporärem Charakter", sagte der Sprecher. Sobald sich der Wechselkurs des US-Dollar substanziell verbessert habe, werde der neue Kompaktvan in den USA auf den Markt gebracht.
Noch kein konkreter TerminIn Branchenkreisen war der US-Start der B-Klasse bis Ende diesen Jahres erwartet worden. Der DaimlerChrysler-Sprecher wollte sich zu konkreten Terminplanungen nicht äußern. Erstmals soll das neue Modell im März auf dem Genfer Automobilsalon öffentlich präsentiert werden. Für Europa, Mexiko und Kanada wird noch in diesem Jahr mit einem Verkaufsstart gerechnet.
Hohe Erwartungen
Die B-Klasse ist etwas größer als das Mercedes A-Klasse-Modell. Autos dieser Größenklasse gelten in der Automobilbranche als Erfolg versprechend. Im vorigen Herbst hatte die Mercedes-Führung hatte für die B-Klasse von einem möglichen Jahresabsatz von 100.000 Stück gesprochen. Die B-Klasse soll wie die A-Klasse in Rastatt (Baden-Württemberg) gebaut werden.(apa/red)
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