"Lasso" fängt Handy-Viren: Netzbetreiber können damit die Schädlinge identifizieren
- Neue Technologie überwacht Netzwerke in Echtzeit
- NetOptics gibt Providern damit ein Werkzeug in die Hand
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Der kalifornische Anbieter im Secure-Monitoring-Access-Bereich NetOptics hat eine neue Technologie entwickelt, die Handys vor Viren schützen soll. "Lasso" stellt eine hardwarebasierte Lösung dar, die den gesamten Netzwerkverkehr bis in den Gigabit-Bereich in Echtzeit überwacht. Dabei können gleichzeitig bis zu 1.000 Signaturen untersucht und tief greifende Checks aller E-Mails und Dateianhänge durchgeführt werden.
Durch den Einsatz der Lösung können Mobilnetzbetreiber und Telekommunikationsunternehmen aktuelle Viren identifizieren, die sich üblicherweise in Signaturen und Strings verbergen. Je nach Konfiguration des Geräts wird die erkannte Bedrohung automatisch blockiert, beseitigt, weitergeleitet oder es wird eine Meldung an den Administrator gesendet.
Laut NetOptics macht der Einzug der Java-Technologie in die Mobilfunkwelt Handys immer anfälliger für kriminelle Fremdcodes. In Zukunft könnten deshalb Malicious-Codes Telefonbucheinträge löschen oder automatisch teure Verbindungen nach Übersee herstellen. Mit "Lasso" will NetOptics Providern ein Werkzeug in die Hand geben, ihre Kunden vor solchen Szenarien zu schützen. Präsentiert wird die Secuirty-Lösung erstmals auf der CeBIT (10. bis 16. März) in Hannover. (pte)
Info-Link:
www.netoptics.com
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