Mittwoch, 9. Februar 2005

NEWS: 89 Prozent fordern Anwesenheits-
pflicht für Lehrer auch am Nachmittag!

  • 62% wollen sogar Noten für die Leistungen der Lehrer
  • Lehrergewerkschaft will von Vorschlägen nichts wissen

Kurz vor dem großen Schulgipfel am 14. Februar wünschen sich die Österreicher mehr Mut zu Reformen aller Beteiligten. Vor allem der Joballtag der Lehrer soll komplett reformiert werden. Das Gallup-Institut erhob für NEWS die Wünsche der Österreicher und die Ergebnisse stehen für einen pädagogischen Erdrutsch:

  • 89% der Befragten fordern, dass die Lehrer auch nachmittags in den Schulen für Förderung und Unterricht anwesend sind.

  • 62% sind der Meinung, dass Lehrer für ihre Leistungen benotet werden sollten und zwar von den Schülern.

  • 86% sind dafür, dass Lehrerfortbildung verpflichtend eingeführt wird und die Mehrheit (71%) wünscht, dass die Fortbildung in der unterrichtsfreien Zeit stattfinden soll.

    Die Lehrergewerkschafter wollen von den Reformvorschlägen nichts wissen. AHS-Lehrervertreterin Eva Scholik in NEWS über die verpflichtende Fortbildung in den Ferien: "Das ist für 120.000 Lehrer schon organisatorisch unmöglich." Und auch der geforderten Ganztagsschule stehen die Lehrervertreter mehr als skeptisch gegenüber. Scholik: "Die Nachmittagsbetreuung in den AHS ist nur in den ersten beiden Jahren gefragt."

    Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!

    9.2.2005 14:20