Wegen Verzögerung bei Fettreduzierung: McDonald's muss 6,6 Millionen Euro zahlen
- Zahlung großteils an Amerikanische Herz-Gesellschaft
- Fast-Food-Kette verzögerte Reduzierung der Trans-Fette
Eine Verzögerung bei der Einführung eines gesünderen Brat- und Frittierfetts kommt McDonald's in den USA teuer zu stehen: Der Fast-Food-Gigant einigte sich mit einer Verbrauchergruppe auf die Zahlung von 8,5 Millionen Dollar (6,6 Millionen Euro), die größtenteils der Amerikanischen Herz-Gesellschaft zugute kommen sollen.
Die Gruppe BanTransFats.com hatte McDonald's in Kalifornien verklagt, weil eine im September 2002 angekündigte Reduzierung so genannter Trans-Fette nicht in den versprochenen fünf Monaten erfolgte und die Kunden über die Verzögerung nicht angemessen informiert worden seien. Trans-Fettsäuren erhöhen wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge das Risiko einer Herzerkrankung.
McDonald's zahlt der am Mittwoch getroffenen Einigung zufolge sieben Millionen Dollar an die American Heart Association und startet für 1,5 Millionen Dollar eine Werbekampagne, in der über die Trans-Fette informiert wird. (apa/red)
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