Konflikt mit Assion: Pfeifenberger und der SV Salzburg gehen künftig getrennte Wege
- Verein stellte Nachwuchsleiter mit sofortiger Wirkung frei
Der SV Salzburg hat sich von einem Fußball- Urgestein getrennt. Nach einem Gespräch mit Rudolf Quehenberger, dem Präsidenten des Bundesliga-Klubs, stellten die Mozartstädter ihren Nachwuchsleiter Heimo Pfeifenberger mit sofortiger Wirkung frei. Grund: "Wiederholte, mit der Vereinsführung nicht abgesprochene Äußerungen zu Fragen der sportlichen Leitung in der Öffentlichkeit".
Quehenberger habe dem Angestellten schon vor dem finalen Schritt auf die Problematik eines solchen Verhaltens aufmerksam gemacht, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung des Tabellenachten. Der "Chef" betonte, dass der sportliche Leiter Peter Assion sein Vertrauen genieße.
Zwischen dem Deutschen und Pfeifenberger hatte die Chemie schon längere Zeit nicht gestimmt. Der Ex-Spieler, -Kapitän und - Internationale hatte die Vereinspolitik kritisiert. Nun wieder Legionäre zu holen, führe die Nachwuchsarbeit in die Sackgasse, meinte der Ex-Stürmer sinngemäß. Sein laufender Vertrag wurde unter Einhaltung aller Ansprüche gekündigt.
