Freitag, 11. Februar 2005

Zwei Engel für US-Skistar Bode Miller: Lizzie "die Rivalin" & Claudia "die Offizielle"

  • US-Offensive: Bodes Ex-Freundin greift wieder an
  • Sieg für Österreich: Kitzbühelerin als Favoritin

Superbowl- Party im America House: Bode Miller, der gefeierte Abfahrtsweltmeister, und eine gewisse Claudia kauern Schulter an Schulter, Schenkel an Schenkel auf dem Holzboden und fixieren den Großbildfernsehschirm, wo gerade die beiden größten amerikanischen Football-Teams aufeinander einprügeln. In den Werbepausen erstellen die beiden das Kontrastprogramm selbst, und das hat mit nichts verheimlichenden Blicken zu tun. Ein Traumteam wie ein Paar perfekt eingefahrener Rennski, trotz oder womöglich wegen aller Gegensätze.

Sie: Claudia Toth, 23, Tochter des Vorstandsdirektors des Österreichischen Verkehrsbüros (im Bild oben links). Aufgewachsen in - einer Prachtvilla auf dem Kitzbüheler Lebenberg mit Nachbarn wie Werner Baldessarini. Zurzeit Studentin der Internationalen Wirtschaftswissenschaften in Innsbruck. Ein veritabler Champion ist das schöne Teilzeitmodel auch: Claudia Toth ist Europameisterin im Curling (das ist die kuriose, dem Eisstockschießen ähnliche Sportart, bei deren Ausübung einem Stein mit einem Besen der Weg auf dem Eis gebahnt wird).

Claudia und Bode turteln - Eifersuchtsblicke von Lizzie
Bormio, besagte Superbowl- Party im America House: In der ersten Reihe sitzen Miller und Gefährtin Claudia. In der dritten hat sich eine gewisse Lizzie Hoeschler, 22, niedergelassen. Die blonde Dame ist Masseurin im amerikanischen Damenskiteam und Millers Verflossene. Und während sich in Reihe eins schmachtende Blicke treffen, schießen aus Reihe drei Eifersuchtsblicke nach vorn, als säße da ein um alle Chancen gebrachter österreichischer Brettlartist.

Anderntags im VIP-Bereich an der Rennstrecke: Da grüßen plötzlich nicht Claudia und Bode, sondern Lizzie und Bode fröhlich in die Kameras. Die Blondine gratuliert, umarmt und küsst den Seriensieger auf die Wange. Und die Fotografen dankten es ihr naturgemäß. Offiziell sind Lizzie und Bode schon Personen der Sportzeitgeschichte: Vermittelt wurden die beiden seinerzeit über die amerikanische Skirennläuferin Lindsay Kildow, ihre beste Freundin, auf einer Party. Lizzie Hoeschler kam mit ihrem damaligen Freund und ging mit Miller. Mit Claudia Toth hat sie den Hang zu bizarren Sportarten gemeinsam: Sie reüssiert im „Boom Run“, dessen Ausübung einen dazu verpflichtet, auf Fässern über das Wasser zu laufen. Zwischen den beiden flogen die Funken, im positiven wie im negativen Sinn: Der Skirennfahrer und die Extremsportlerin trennten sich in der vergangenen Weltcupsaison.

"Claudia und ich sind ein Paar“
Logisch, dass offiziell nur mehr von Bode und Claudia geschwärmt wird. Miller in Bormio zu NEWS: „Claudia und ich sind ein Paar und sehr glücklich. Mehr möchte ich allerdings nicht dazu sagen, denn das ist Privatangelegenheit.“ Ein guter Freund aus dem Skizirkus: „Ein sehr sympathisches junges Paar.“

Und dazu ein krisenerprobtes, und das schon vor Lizzies versuchtem Überholmanöver: Claudia und Bode lernten einander im Jänner 2004 in einer Bar in Innsbruck kennen. Er plauderte sie stundenlang nieder, sie wusste angeblich nicht, wer der Marathonredner war. Die Aufklärung soll erst später über einen Freund erfolgt sein. Auch der Funkenflug kam verzögert – nämlich beim vorjährigen Hahnenkammrennen in Kitz. Doch die junge Liebe zwischen der Österreicherin und dem Amerikaner ging schon im Frühling irgendwo über dem Atlantik wieder verloren. Miller: „Wir hatten damals einfach keine Zeit füreinander, sind aber Freunde geblieben und haben oft miteinander telefoniert.“

Die Reunion nach der Trennung
Erste gemeinsame Probeschwünge dann wieder im Herbst, irgendwo zwischen Sölden und Wien. Seit Silvester, das man gemeinsam in Kitzbühel zubrachte, ist man wieder offiziell einig. Zumindest im Tirolerischen steht der Wahlösterreicher seither schon fast im hohen Rang eines Einheimischen: Oft frequentiert das berühmte Doppel das Kitzbüheler Nachtleben, Claudias Familie singt Ode um Ode auf Bode. Und mag sich die Ex noch so oft vor die Linse drängen – Claudia startet aus der Pole-Position: aus Bodes Box – die Kitzbühelerin logiert in Bormio in Millers Wohnmobil. Mögen sich andere um anonyme Luxussuiten balgen – der sportliche wie private Erfolg gibt dem kleinen großen Sohn aus der amerikanischen Provinz Recht. In Bormio werden jedenfalls Wetten abgeschlossen, wie lang das österreichisch-amerikanische Feingefühl vorhält. Miller ist ein Kind der Hippie-Generation – und nicht etwa von Traurigkeit. Wir erinnern uns: „Lebe frei oder stirb“. Und Naturburschen wie er werden uralt.

Die ganze Story über Bode Millers Frauen lesen Sie im aktuellen NEWS!

11.2.2005 09:40