Suche nach Atomwaffen und Luftabwehr: Die USA spähen den Iran mit Drohnen aus
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Die US-Regierung hat nach einem Bericht der "Washington Post" Iran fast ein Jahr lang mit unbemannten Drohnen ausgespäht. Wie das Blatt am Sonntag unter Berufung auf drei US-Beamte mit "detaillierten Wissen" über die geheimen Operationen schreibt, sollten damit Erkenntnisse über ein mögliches iranisches Atomwaffenprogramm und Schwächen der Luftabwehr gewonnen werden. Die letzte Drohne über iranischem Hoheitsgebiet sei im Jänner gesichtet worden, berichtet die Zeitung weiter.
Die Drohnen seien im Irak gestartet. Mit Drohnen könnten Informationen gesammelt werden, die einer Satellitenüberwachung entgingen. Diese Art der Spionage sei Standard bei der militärischen Vorbereitung eines Luftangriffs, sie werde aber auch zur Einschüchterung benutzt, schrieb die "Washington Post" weiter.
Die iranische Regierung habe auf Grund fehlender diplomatischer Beziehungen zu Washington über Schweizer Diplomaten gegen die illegale Verletzung des iranischen Luftraumes protestiert. Dies will die "Washington Post" von iranischen, europäischen und amerikanischen Beamten erfahren haben, die wegen der Sensibilität der Angelegenheit anonym bleiben wollten. (apa/red)
