Schreckliche Entdeckung: Leichen von
20 Lastwagenfahrern im Irak gefunden!
- Schusswechsel mit Rebellen fordert über zehn Opfer
- Zwei Tote durch ferngezündete Bombe in Bagdad
Im Irak sind die Leichen von 20 ermordeten Lastwagenfahrern gefunden worden. Den Männern seien die Hände auf dem Rücken gebunden worden, berichtete die Polizei. Bei der Explosion einer ferngezündeten Bombe starben in Bagdad wieder zwei Menschen. Der Sprengsatz detonierte nur wenige Augenblicke, nachdem ein US- Konvoi vorübergefahren war.
Ein Polizeisprecher berichtete, einige der 20 ermordeten Fernfahrer hätten Lastwagen der Regierung gefahren. Ihre Leichen lagen südlich von Bagdad auf einer Straße. In der Rebellenhochburg Ramadi wurden zudem die Leichen von fünf getöteten Nationalgardisten entdeckt. Sie gehören zu einer Gruppe von 13 Soldaten, die seit kurzem vermisst wurden.
Mindestens zehn irakische Polizisten starben Kreisen zufolge bei einem Schusswechsel mit Rebellen nahe der Stadt Salman Pak, südlich der Hauptstadt Bagdad. Der Kampf habe mehrere Stunden gedauert, mindestens 65 weitere Polizisten seien verletzt. Auf einer belebten Straßenkreuzung im Zentrum Bagdads starben bei einem Autobombenanschlag drei Zivilisten.
Ein der Fernsehnachrichtenagentur APTN vorliegendes Video zeigt weitere Gewalttaten. Aufständische töten darauf vier Männer, denen die Augen verbunden sind, von hinten mit Kopfschüssen. Bei den Opfern soll es sich um irakische Polizisten handeln.
Wegen der anhaltenden Gewalt kündigte die Regierung eine fünftägige Schließung der Grenzen für das schiitische Ashura-Fest an. Mit den scharfen Sicherheitsvorkehrungen will die Regierung in Bagdad eine erneute Eskalation der Gewalt am den Feiertagen verhindern. Ab dem 17. Februar werden die Grenzen des Landes für fünf Tage geschlossen. Vergangenes Jahr hatten Selbstmordattentäter im ersten Monat des islamischen Mondjahres mehr als 180 Menschen getötet.
(apa)
