Nach dem Tsunami: Zahl der Flutopfer in Asien ist auf rund 300.000 angestiegen
- Allein in Aceh starben insgesamt 114.500 Menschen
- Unfassbar: 128.000 werden noch immer vermisst!
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Mehr als sechs Wochen nach der Flutkatastrophe in Südasien ist die Zahl der Toten und Vermissten auf mehr als 300.000 gestiegen. Allein in der Provinz Aceh im Norden Sumatras (Indonesien) starben durch den Tsunami vom 26. Dezember 2004 nach offiziellen Angaben vom Montag 114.573 Menschen, fast 128.000 gelten noch als vermisst.
In Sri Lanka wurden bei der Naturkatastrophe nach Angaben des Ministeriums für Öffentliche Sicherheit 38.195 Menschen getötet. Vermisst werden 6.020 Menschen. Gerechnet wird mit mehr als 40.000 Toten. Die Flutwellen haben rund zwei Drittel des Küstenstreifens verwüstet.
In Indien gehen die Behörden unverändert von 10.749 Toten aus, 5.640 Menschen gelten als vermisst, davon 5.554 auf den Andamanen und Nikobaren. In Thailand sind inzwischen 5.313 Tote registriert worden. 3.396 werden noch immer vermisst.
(apa)
