Montag, 14. Februar 2005

Premiere in Österreich: Erste 'Schutzzone' am Wiener Karlsplatz wurde gestartet

  • Verordnung soll Schüler vor Drogenszene schützen
  • Bei Verstoß Geldstrafen von bis zu 360 Euro oder Haft

Auf dem Wiener Karlsplatz gilt seit 14. Februar die erste "Schutzzone" Österreichs. Mit dieser Maßnahme wollen die Behörden die Kinder der dortigen Volks- und Mittelschule vor unliebsamen Kontakten mit der ebenfalls auf dem Platz beheimateten Drogenszene bewahren.

"Wer in dieser Zone auffällig wird und dort nichts zu suchen hat, wird kontrolliert", hatte Innenministerin Liese Prokop vor Journalisten angekündigt. Im Anlassfall sind zunächst Verwarnungen vorgesehen, es kann auch zu einem befristeten Platzverweis kommen. In weiterer Folge sind Geldstrafen von bis zu 360 Euro oder Haft vorgesehen.

(apa/red)

14.2.2005 20:27