"profil"-Umfrage: Österreicher trauen Gehrer Bildungsreform nicht zu
- 59 % zweifeln an Fähigkeit Bildungswesen zu stärken
- 50 % für Ganztagesschule - Gesamtschule unbeliebt
·Gusenbauer fordert
eine "echte Reform"
Vor Bildungsgipfel: Appell des SP-Chefs an die ÖVP
·Bildungsgipfel: Gibt
es keine Einigung?
Unterschiedliche Vorhaben
bei den Landeschulräten
·SPÖ hält nicht viel vom Bildungsgipfel
Cap: Nur "Show", Van der Bellen: "Reform-Monolog"
·FPÖ gönnt Lehrern nur 5 Wochen Ferien
Umfassende Forderungen in der Bildungsdiskussion
·Österreicher sind für die Gesamtschule
Laut AK-Umfrage 54 % für die Sechs- bis 14-Jährigen
·Noch kein Konsens bei der Schulreform!
Streitpunkt gemeinsame Schule: VP strikt dagegen
·Parteien zur Schul- reform: Die ÖVP!
Werner Amon: "9. Pflicht- schuljahr besser nutzen"
·Parteien zur Schul-
reform: Die SPÖ!
"Roter" Grundsatz: "Kein Kind zurücklassen"
·Parteien zur Schul-
reform: Die FPÖ!
Freiheitliche treten für eine "große Reform" ein
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, trauen nur 34 % der Österreicher Bildungsministerin Elisabeth Gehrer zu, die Probleme der österreichischen Schulen zu lösen. 59 % der Befragten trauen ihr laut der im Auftrag von "profil" vom Meinungsforschungsinstitut OGM durchgeführten Umfrage keine Reform zu. 6 % machten keine Angaben.
Für eine Ganztagesschule, also die Verteilung des Unterrichts auf den ganzen Tag, spricht sich laut OGM genau die Hälfte der Österreicher aus. 41 % können sich mit dieser Schulform nicht anfreunden.
Auf deutlich weniger Zustimmung stößt die von der SPÖ propagierte Gesamtschule. Nur 38 % der Bevölkerung können sich eine Zusammenführung von Hauptschule und Gymnasiums-Unterstufe vorstellen. 51 % sind dagegen.
