Urlauber-Schichtwechsel: Lange Staus auf den Vorarlberger Straßen A14 und S16
- Eine Verletzte bei Crash auf Arlberg-Schnellstraße
Der Urlauberschichtwechsel hat am Samstag auf der Rheintalautobahn A14 und der Arlberg-Schnellstraße zu kilometerlangen Staus geführt. Bereits in den frühen Morgenstunden hatte sich nach einer Massenkarambolage auf der S16 ein zehn Kilometer langer Stau in Fahrtrichtung Arlberg gebildet. Auch am Nachmittag mussten sich die Autofahrer weiter in Geduld üben.
Nach Angaben des ÖAMTC reichte der Stau vor dem Dalaaser Tunnel auf der S16 in Richtung Tirol auch kurz nach 14.00 Uhr noch rund 14 Kilometer weit zurück. Zu Mittag waren es laut ORF Radio Vorarlberg sogar 23 Kilometer gewesen. In der Gegenrichtung staute sich der Verkehr ebenfalls bis auf eine Länge von drei Kilometern zurück. Es wurde blockweise abgefertigt.
Auf der Rheintalautobahn erwies sich einmal mehr der Pfändertunnel bei Bregenz als Nadelöhr. In Fahrtrichtung Deutschland mussten die Autofahrer vor dem Tunnel um 14.30 Uhr noch einen fünf Kilometer langen Stau und Wartezeiten von bis zu einer Stunde in Kauf nehmen. Die maximale Staulänge vor dem Pfändertunnel betrug rund sieben Kilometer.
Eine Verletzte bei Crash auf S16
Die Massenkarambolage auf der Arlberg-Schnellstraße S16 endete mit einer leicht verletzten Person. Insgesamt waren neun Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Nach Angaben der Autobahngendarmerie prallten kurz vor 7.00 Uhr auf Höhe Wald am Arlberg in Fahrtrichtung Tirol auf Grund von Glatteis drei Pkw ineinander. Die unmittelbar nachfolgenden Fahrzeuge, darunter ein Lkw-Zug und ein Reisebus, konnten zum Teil nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhren auf die vor ihnen stehenden Wagen auf.
Der direkt auf die drei Pkw folgende Reisebus vermochte zwar noch rechtzeitig stehen zu bleiben, wurde aber von einem Lkw gestreift. Um nicht auf den Reisebus aufzufahren, war der Lkw-Fahrer auf die linke Spur ausgewichen. Der Lkw-Zug seinerseits wurde vom nachfolgenden Pkw gerammt. Dabei zog sich eine 45-jährige deutsche Pkw-Insassin leichte Verletzungen im Gesicht zu. Drei weitere Pkw konnten ebenfalls nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren auf die Kolonne auf.
(apa/red)
