Mittwoch, 9. Februar 2005

Tiroler Pistenrowdy rammt deutschen Buben: Zehnjähriger auf Intensivstation

  • Verletzter Junge erlitt ein schweres Leberhämatom
  • "Unfallverursacher" blieb bei Zusammenstoß unversehrt

Auf die Intensivstation der Innsbrucker Klinik hat ein zehnjähriger deutscher Bub nach dem Zusammenprall mit einem Pistenrowdy im Tiroler Skigebiet Schlick 2000 eingeliefert werden müssen. Der sehr schnell fahrende 21-Jährige hatte zunächst einen 45-jährigen Bayern gerammt, der ebenfalls verletzt wurde, teilte die Gendarmerie mit.

Am Dienstag gegen 13.00 Uhr war ein 45-Jähriger aus Weilheim (Bayern) auf einer blau markierten Piste abgefahren. Unmittelbar nach dem so genannten Talschluss kam es vermutlich auf Grund von Unachtsamkeit und der hohen Geschwindigkeit des 21-jährigen Snowboarders aus Innsbruck zum Zusammenstoß mit dem Bayern. Die beiden Männer stürzten zu Boden und stießen dabei den vor ihnen fahrenden Zehnjährigen aus Stafflangen (Baden-Württemberg) nieder.

Während der Unfallverursacher unverletzt blieb, erlitt der 45-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades an der rechten Schulter und an der rechten Hand. Der Zehnjährige zog sich Rippenbrüche sowie ein Leberhämatom zu. Die beiden Verletzten wurden nach der Erstversorgung durch die Pistenrettung vom Notarzthubschrauber "Christophorus 1" in das Bezirkskrankenhaus Hall geflogen. Der Zehnjährige wurde dann jedoch auf die Intensivstation der Universitätsklinik Innsbruck überstellt.

(apa/red)

9.2.2005 16:19