Alarmierende Lawinenunfallstatistik: Heuer
doppelt so viele Lawinentote wie 2003/2004!
- Bisher haben bereits 17 Menschen ihr Leben verloren
- Zahl dürfte steigen: Drei Personen gelten als vermisst
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Alarmierende Lawinenunfallstatistik: In der heurigen Saison starben seit 1. November bisher bereits 17 Menschen - das sind doppelt so viele wie in der gesamten Saison 2003/2004 - in den Schneemassen, 24 wurden verletzt. Drei Personen gelten als vermisst. Der Grund dürfte laut dem Leiter des Alpindienstes,
Major Hans Ebner, darin zu suchen sein, dass es einerseits mehr Abgänge gegeben hat und die Unfälle andererseits dramatischer verlaufen sind.
Die meisten Lawinentoten gab es mit acht Betroffenen in Tirol. In Vorarlberg starben vier, in Salzburg drei Personen. Die Steiermark verzeichnete ein Opfer. Die drei Jäger, die am Donnerstag bei Treglwang in der Obersteiermark verschüttet worden sein dürften, gelten weiterhin als vermisst.
Schaut man sich die Zahlen nach dem Unglück in Galtür mit 38 Toten in der Saison 1998/1999 (im gesamten Jahr 50 Tote) an, ist kein klarer Trend erkennbar. Nach 39 Toten im Winter 1999/2000 gingen die Zahlen in den Saisonen 2000/2001 auf 19 und 2001/2002 auf 17 zurück. Im Winter 2002/2003 verdoppelte sich die Anzahl der Toten (34). Im vergangenen Jahr gingen sie überraschenderweise auf acht zurück.
Um die Sicherheit zu erhöhen, raten Experten zu folgenden Vorkehrungsmaßnahmen:
