Integrationsvertrag: Gorbach ist für verpflichtenden Deutschkurs in Vorschule
- Freiwilliger Besuch der Kurse für österreichische Kinder
- Auch Hausfrauen und Migranten-Mütter einbeziehen
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Vorschulkinder mit mangelnden Sprachkenntnissen sollten im Rahmen des Integrationsvertrags einem verpflichtenden Deutsch-Kurs unterzogen werden. Das postulierte Vizekanzler Hubert Gorbach am Dienstag in einer Aussendung. Die Freiwilligkeit solcher Kurse, wie sie Innenministerin Liese Prokop vorgeschlagen hatte, ist dem FP-Politiker Gorbach zu wenig. Darüber hinaus könne man den freiwilligen Besuch von Deutsch-Kursen für alle anderen Vorschulkinder als Angebot vorsehen, um das Sprachniveau in der österreichischen Muttersprache allgemein zu heben.
Zusätzlich müsste in den Integrationsvertrag ein Passus aufgenommen werden, wonach auch nicht berufstätige Mütter von Migrantenkindern verpflichtend Deutsch-Kurse belegen müssten und die Kenntnisse getestet werden könnten: "Es ist hinlänglich bekannt, dass Mütter mit ihren Kindern in der Muttersprache kommunizieren. Daher wird Deutsch nicht entsprechend geübt, wenn vor allem nicht berufstätige Mütter nie die deutsche Sprache erlernen", so Gorbach.
(apa/red)
