Fehlerhafte Bosch-Einspritzpumpen: BMW ruft jetzt die betroffenen Fahrzeuge zurück
- Daimler Chrysler und BMW stoppen vorerst Produktion
- Sicherheit der Halter soll jedoch nicht gefährdet sein

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Die fehlerhaften Diesel-Einspritzpumpen des deutschen Autozulieferers Bosch sorgen bei BMW und DaimlerChrysler für heftige Turbulenzen. BMW kündigte an, Fahrzeuge mit defekter Pumpe in die Werkstätten zurück zu rufen. Um wie viele Pkws es sich dabei handle und welche Kosten entstünden, sei noch offen.
Bereits am Freitag hatte der Autobauer erklärt, das fehlerhafte Teil sei in rund 13.000 Fahrzeugen verbaut worden - damals hatte man sich aber noch nicht für einen Rückruf entschieden.
Kein Risiko für die Halter
BMW zufolge dürfte aber ein wesentlicher Teil der mit der betreffenden Pumpe gefertigten Automobile noch nicht ausgeliefert sein. Sicherheitsrisiken für die Halter bestehen nach Angaben des Autobauers nicht, die Komponente weist lediglich eine verkürzte Lebensdauer auf. Ein Sprecher von Bosch sagte: "Wir gehen davon aus, das Problem kurzfristig lösen zu können." Wegen des Defekts wird BMW die Produktion im Werk Dingolfing drei Tage lang stoppen.
Kosten-Frage
Ob BMW die Kosten des Rückrufs von Bosch einfordern wird, ließ das Unternehmen offen. "Wir lösen erst die Probleme, dann reden wir darüber, wer zahlt", hatte dieser im spanischen Valencia gesagt. Die Angelegenheit sei unschön und unnötig, aber kein Drama. BMW werde die drei ausfallenden Produktionstage angesichts der flexiblen Arbeitszeitmodelle voraussichtlich ohne Probleme wieder einarbeiten können.
Produktionsstopp
Der DaimlerChrysler-Konzern wird am kommenden Montag und Dienstag (7. und 8. Februar) im Werk Sindelfingen die Produktion stoppen. Dort werden von rund 32.000 Personen pro Tag 2.000 Pkw der C-, E- und S-Klasse gefertigt.(apa/red)
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