Montag, 31. Jänner 2005

US-Kampagne soll SUV-Gefahr stoppen: Ziel ist mehr Sicherheit auf den Highways

  • Bereits jeder vierte Neuwagen in den USA ist ein SUV
  • PLUS: Tolle BILDER der neuesten Offroad-Giganten

Junge Fahrer von SUV (Sport Utility Vehicles) stellen laut Unfallstatistiken in den USA eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Eine 27 Mio. Dollar Kampagne soll nun mit Hilfe des haarigen Monsters "Esuvee" diese Zielgruppe auf die möglichen Gefahren aufmerksam machen, die im Straßenverkehr lauern.

Im Bild: VW Touareg

Wie das Wall Street Journal berichtet, kamen in den vergangenen Jahren SUVs bereits aufgrund des hohen Benzinverbrauchs unter Beschuss. Umfragen haben ergeben, dass herkömmliche Erziehungsmethoden für diese Konsumenten-Gruppen nicht greifen.

Gefährlicher Fahrspaß
In den USA beträgt der SUV-Anteil an neu verkauften Autos bereits ein Viertel und jeder Käufer erhält zu seinem neuen Fahrzeug auch eine Warnung über die Tücken seines neuen Fahrzeuges. Überschläge mit diesen Autos sind mittlerweile ein wachsendes Problem in den USA. Diese Art der Unfälle machen in den USA zwar nur drei Prozent aus, aber ein Drittel aller Mitfahrer-Todesfälle bzw. mehr als 10.000 Tote jährlich. Eine Studie aus dem Jahr 2002 zeigte bereits damals, dass 67 Prozent von SUV-Überschlägen von Männern verursacht werden und 61 Prozent davon zwischen 20 und 39 Jahren sind.

Kampagne im Überblick
SUV-Fahrer sind laut WSJ bereits im Visier anderer Kampagnen bezüglich des Benzinverbrauchs und somit weniger empfänglich für Kritik. Die Zielgruppe würde grundsätzlich Gefahren suchen und diese dann auch bezwingen wollen. Auf diesem Gedanken baut die aktuelle Kampagne auch auf. In der Werbung handelt es sich um einen Esuvee-Rodeo-Wettbewerb, wo ein Mann versucht, auf dem haarigen Biest zu bleiben und eine Stimme meint dazu "Anybody can ride an Esuvee, but not everybody rides it right". (pte)

Tolle BILDER der neuesten Offroad-Giganten

31.1.2005 10:41