Donnerstag, 3. Februar 2005

Dolomiten sollen Weltkulturerbe werden: Südtirol hat bereits Antrag in Rom gestellt

  • Regionen müssen Einzigartigkeit der Natur bewahren
  • Provinz Belluno übernimmt Koordination der Projekte

Die oft als "bleichen Berge" bezeichneten Dolomiten sollen von der UNESCO als "Weltnaturerbe" eingestuft werden. Ein entsprechender Antrag wurde von den drei betroffenen Provinzen Südtirol, Trentino und dem Belluno in Rom hinterlegt. Auf Südtiroler Seite wären davon fünf Naturparks betroffen. Die Koordination des Projektes hat die Provinz Belluno übernommen.

Bei den Südtiroler Naturparks handelt es sich um "Trudner Horn", "Puez-Geisler", "Schlern", "Fanes-Sennes-Prags" und "Sextner Dolomiten". Es geht damit um eine Fläche von 61.173 Hektar.

Natur bewahren
Wie vorgeschrieben sollen die Kernzonenbereiche der Naturparks als Güter des Weltnaturerbes der Unesco eingetragen werden, während die Randbereiche als Pufferzonen zu betrachten sind. Sollten die "Dolomiten" die Anerkennung als Weltnaturerbe von der UNESCO erlangen, will sich Südtirol verpflichten, über die jeweiligen Naturparkdekrete die Einzigartigkeit und Ursprünglichkeit der Gebiete zu bewahren. (apa)

3.2.2005 15:41