Urlauben in ehemaligen Herrenhäusern: Historische Plantagen werden zu Hotels
- Die Karibik-Insel St. Kitts bietet Strände und Sights
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Über 15 Prozent lebt von den ausländischen Gästen
Die Karibikinsel St. Kitts bietet den Urlaubsgästen Unterkünfte der besonderen Art: Historische Zuckerrohrplantagen erstrahlen in neuem Glanz als exklusive Herbergen. Dort wo einst die Plantagenbesitzer wohnten, tummeln sich nun Touristen. Dabei hat jede Plantage ihren eigenen und individuellen Reiz.
St. Kitts wurde 1983 als Konföderation mit der Nachbarinsel Nevis als selbstständiger Staat im Britischen Commonwealth unabhängig. Anders als die meisten karibischen Staaten setzt die Regierung auf gehobenen Qualitätstourismus.
Luxus-Hotel
Ottleys Plantation Inn zum Beispiel wurde von einer Buchhändler-Familie aus New Jersey übernommen. Mit Geschmack wurde das Haupthaus erneuert und in ein luxuriöses Hotel umgewandelt. Dort wo seinerzeit der Boiler für die Zuckerproduktion stand, befindet sich stilvoll eingebettet ein Swimming-Pool mit angrenzender Bar und einem 4-Sterne Restaurant. Wo einst Zuckerrohr angebaut wurde, ist heute ein botanischer Garten angelegt.
Kutlurerbe
St. Kitts bietet weit mehr als nur Strände: Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Inselstaates St. Kitts & Nevis gehört die UNESCO-World-Heritage-Site Brimstone Hill. Die Festung zählt zu den größten Festungs-Anlagen der Karibik und wurde von den Briten im 18. Jahrhundert gegen die wachsende Vorherrschaft der Franzosen errichtet. 1850 wurde die Befestigungsanlage schließlich aufgegeben, da der Vertrag von Paris die Konflikte von 1783 beendete. Die Festung wurde in den 60-er Jahren restauriert und 1985 als Nationalpark wiedereröffnet. (pte)
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