Nach der Tsunami-Tragödie: Krisenzonen hoffen auf Rückkehr ausländischer Gäste
- Minister: "Malediven sind noch immer ein Paradies"

·NEWS: Zerstörtes Urlaubs-Paradies
Tausende stornieren ihre Reisen nach Südasien
·NEWS: Wie die Branche reagiert
Reiseveranstalter über die Folgen der Katastrophe
·Thailand wieder gefragtes Urlaubsziel
Verstärkte Werbeinitiativen in kommenden Monaten
Fünf Wochen nach der Flutkatastrophe in Südostasien haben die Regierungen der betroffenen Länder westliche Touristen zu neuen Urlaubsbuchungen aufgerufen. "Die Malediven sind noch immer ein Paradies im Indischen Ozean", sagt der maledivische Tourismusminister Mustafa Lutfi.
"Bitte kommen Sie zu uns - das ist der beste Weg, um zur Wiederbelebung unserer Wirtschaft und unserer Wiederaufbaubemühungen beizutragen."
"Reisewarnungen übertrieben
Der indonesische Vizeminister für internationale Beziehungen, Thamrin Bachri, äußerte sich frustriert über die vielen Stornierungen der vergangenen Wochen. Die Reisewarnungen der ausländischen Regierungen seien übertrieben gewesen. "Es ist der Eindruck entstanden, dass ganz Indonesien vom Tsunami betroffen war." Dies sei "nicht fair", da die stark geschädigte Region Aceh für den Tourismus de facto nicht erschlossen sei und zudem rund 3.000 Kilometer von der Hauptstadt entfernt liege, betonte Bachri. Eine Normalisierung der Besucherzahlen erwarte er frühestens im März. (apa)
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