Sicherheitspaket im Schloss Schönbrunn: Kamaras, Sensoren und Alarmsystem
- Ex-Cobrachef entwickelte neue Schutz-Maßnahmen
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Brände, Bombendrohungen, Panik und Diebstähle - das sind nur einige der möglichen Gefahren, gegen die sich ein Publikumsmagnet wie das Schloss Schönbrunn in Wien wappnen muss. Aus diesem Grund wurde nun mit dem ehemaligen Cobra-Chef Wolfgang Bachler ein eigenes Sicherheitspaket entwickelt.
Insgesamt zehn Millionen Euro werden dazu in den kommenden zehn Jahren investiert. Laut Bachler wurde ein eigener Risikokatalog erstellt, in dem Vorfälle nach ihrer möglichen Häufigkeit bewertet worden sind. Demnach sind elementare Naturereignisse in Schönbrunn eher selten zu erwarten, Kleinkriminalität und Brände hingegen schon eher. Zwölf Kleinbrände wurden in den vergangenen Jahren im Schloss bzw. auf dem Areal registriert. Inzwischen gibt es in Schönbrunn eine aufwendige Sprinkleranlage, die Schäden waren daher nur gering.
Kameras
Vorgesehen ist auch die Anbringung weiterer Überwachungskameras, Bewegungssensoren sowie eines neuen Alarmsystems. Auch der Bau einer Sicherheitszentrale - die rund um die Uhr besetzt werden wird - ist geplant. Von dort aus soll nicht nur das Schloss Schönbrunn "bewacht" werden, sondern auch die Schauräume in der Hofburg und das Hofmobiliendepot. (apa)
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