"Wir sind so frei !" lautet jetzt das Motto: Neue Initiative für gentechnikfreies Essen
- Bio Austria startet im April mit dieser neuen Kampagne
- Biobauern & Landwirte unterstützen gemeinsam Projekt
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Bio Austria startet Anfang April eine Initiative gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Saat- und Pflanzgut. Biobauern und Landwirte setzen sich dabei gemeinsam für die Gentechnikfreiheit auf ihren Feldern ein. Eine Initiative, die vor allem auch dem Konsumenten zugute kommen sollte.
Österreichs Bauern haben ein großes, gemeinsames Ziel: Felder und Äcker müssen gentechnikfrei bleiben. So auch in Oberösterreich, wo jetzt die Initiative "Wir sind so frei...und wachsen ohne Gentechnik" im Rahmen einer Pressekonferenz von Hans Buchner, Vorstandssprecher von Bio Austria Oberösterreich, Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger, Umwelt-Landesrat Rudolf Anschober und Landwirtschaftskammerpräsidenten ÖR Hannes Herndl vorgestellt wurde.
Große Feldtafelaktion
Denn ob "bio" oder "konventionell" - gentechnisch verändertes Saatgut und Pflanzen gefährden die Natur und Landwirtschaft. Darin ist sich die überwiegende Mehrheit der österreichischen Biobauern und Landwirte einig. Mit einer großen Feldtafelaktion setzen sie nun ein sichtbares Zeichen gegen den Einsatz von Gentechnik im Pflanzenbau. In ganz Österreich werden ab Anfang April 2005 mehrere tausend Feldtafeln mit der Aufschrift "Wir sind so frei...und wachsen ohne Gentechnik" (bzw. "Wir sind so frei...Landwirtschaft verzichtet auf Gentechnikanbau") auf die Gefahren der grünen Gentechnik hinweisen.
Gefahren der Gentechnik
Hans Buchner, Biobauer und Vorstandssprecher von Bio Austria Oberösterreich, betont die Notwenigkeit dieser Initiative: "Die Aussetzung von gentechnisch verändertem Saat- und Pflanzgut ist ein unverantwortliches Experiment mit der Natur und damit auch den Menschen. Einmal ausgesetzt, sind gentechnisch veränderte Organismen nicht mehr rückholbar. Beim Raps gibt es beispielsweise viele verwandte Kreuzblütler in der freien Natur. Bedenkt man, dass Bienen ein Einzugsgebiet von bis zu 100 km2 haben, ist bei der Aussetzung von gentechnisch verändertem Raps eine Auskreuzung unvermeidlich. Hier entstehen irreversible Schäden für die Natur, und die Menschen werden auf Generationen hinaus unnötigen Gefahren ausgesetzt ."
Vorteil für den Konsumenten
Die starke Allianz zwischen biologischen und konventionellen Landwirten ist ganz im Sinne der Konsumenten: Immer wieder bestätigen repräsentative Konsumentenbefragungen, dass die überwiegende Mehrheit der österreichischen Bevölkerung gentechnisch veränderte Nahrungsmittel entschieden ablehnt und sich keine Risiken auftischen lassen möchte. Bisher gibt es noch keinerlei Langzeitstudien über die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln. (red)
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