Freitag, 4. Februar 2005

Sensible Fischküche in Wien: Für FORMAT war Herbert Hacker zu Gast im "Matovia"

  • Top-Prädikat: "Eines der besten Fischlokale der Stadt"
  • Der Gourmet-Kritiker über gebackene Froschschenkel

Wo kann man in Wien gut Fisch essen? Eine immer wieder gestellte Frage, auf die es freilich in der Zwischenzeit eine Menge Antworten gibt. Dank einer immer besser gewordenen Fischlogistik haben heute eine Vielzahl von Restaurants großartige Fischgerichte im Programm.

Da fallen einem natürlich zuallererst die großen mediterranen Schlachtschiffe wie Fabios oder Novelli ein, aber auch Spitzenrestaurants wie Meinl am Graben, Coburg oder Korso.

"Eines der besten Fischlokale Wiens"
Es gibt aber auch das eine oder andere wesentlich unbekanntere, nicht annähernd so noble Lokal, das in Sachen Fisch ebenso empfohlen werden kann. Wie etwa das kleine, unscheinbare Matovia in der Färbergasse nahe der Wipplingerstraße. Die Küche hat sich dort in den letzten Jahren so gut entwickelt, dass dem Matovia inzwischen ein Platz unter den besten Fischlokalen Wiens sicher ist. Unverändert geblieben ist hingegen die ausgesprochen urige Einrichtung, wovon, so scheint es, kein Zentimeter irgendeiner architektonischen Mode geopfert wurde.

Seltene Köstlichkeiten
Macht auch nichts, dafür ist die gebratene Seezunge unüberbietbar köstlich, ebenso der Octopussalat mit Meeresfrüchten, die Sardinen, Kalamari, Rotbarben und im Ofen gebratenen Drachenkopffilets.
Highlights auf der Karte genießen überdies noch Seltenheitswert: Gebackene Froschschenkel und Scampi auf Salat sowie Krustentiere und Kartoffeln nach Matovia-Art.

Name: Matovia
Adresse: 1010 Wien, Färbergasse 8
Tel.: 01/532 16 08
Öffnungszeiten: Di-Fr 12-14, 18-23 Uhr, Mo, Sa 18-23 Uhr
Preise: Vorspeisen bis 12 Euro, Hauptspeisen bis 26 Euro

4.2.2005 16:36