Mittwoch, 2. Februar 2005

„Gesund mit NEWS“: Rückenschmerzen und Diabetes sind neue "Volkskrankheiten"

  • Wie Sie Ihr Kreuzweh und Ihre Ernährungssünden besiegen

Rückenschmerzen und Diabetes sind die neuen „Volkskrankheiten“.
Wie Sie Ihr Kreuzweh und Ihre Ernährungssünden besiegen.

Sie leiden regelmäßig an Nackenverspannungen, an chronischen Kreuzschmerzen oder immer wieder an einem Hexenschuss? Damit sind Sie nicht allein. Was im ersten Moment tröstlich erscheint, ist freilich bei genauer Betrachtung höchst alarmierend: Rückenprobleme sind, gleich nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das „Volksleiden Nummer 2“ in Österreich. Die Ergebnisse der jüngsten Rückenstudien im Überblick:

  • 85 Prozent der Österreicher haben schon einmal mit Rückenschmerzen gekämpft,
  • nicht weniger als 10 Prozent der Bevölkerung leidet an schweren, chronischen Rückenschmerzen,
  • nur 16 bis 18 Prozent aller Erwachsenen sind im Rückenbereich völlig beschwerdefrei.
  • Am häufigsten Probleme verursacht der Bereich der Lendenwirbelsäule (70 Prozent), gefolgt von der Halswirbelsäule (25 Prozent) und der Brustwirbelsäule (zwei Prozent).
  • Insgesamt sind acht Millionen Krankenstandstage jährlich auf Erkrankungen am Stütz- und Bewegungsapparat zurückzuführen,
  • 40 Prozent aller Frühpensionierungen entfallen auf chronische Rückenprobleme.
  • Die heimischen Krankenkassen wenden bereits mehr als fünf Milliarden Euro pro Jahr für Rückenbehandlungen auf.

    Den Schmerz im Rücken. „Außerdem werden die Betroffenen immer jünger“, weiß Hans Tilscher, Vorstand des Ludwig-Boltzmann-Instituts für konservative Orthopädie und Präsident der Österreichischen Ärztegesellschaft für manuelle Medizin. Unglaublich, aber wahr: Fast 80 Prozent der Jugendlichen im Alter von 15 Jahren weisen bereits beträchtliche Schäden am Bewegungsapparat auf. Die Hauptursachen, so die Experten, sind Bewegungsarmut, Übergewicht, Haltungsschäden und Stress. Tilscher: „Wir beobachten nun auch, dass besonders Frauen gefährdet sind.“ Die Doppelbelastung Familie und Beruf liegt oft zu schwer auf ihren Schultern oder „sitzt ihnen im Nacken“. Immer häufiger stellt sich
    bei vielen Betroffenen heraus, dass die eigentlichen Gründe für die Rückenprobleme im psychischen Bereich liegen. Tilscher: „In diesen Fällen kann die Inanspruchnahme psychotherapeutischer Hilfe oder einfach das regelmäßige Entspannungstraining jahrelange andere – erfolglose und frustrierende
    – Physiotherapieversuche ersparen.“

    Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS
    PLUS: Ihr NEWS-Rücken-Test: Wie gut geht es Ihrem Rücken?
    PLUS: Osteoporose-Risikocheck
    PLUS: Ihr NEWS-Gesundheits-Guide, TEIL 2: Die besten Tipps für den gesunden RÜCKEN & zur Prävention von DIABETES.

    2.2.2005 16:54