Bode Miller: Der Ösi-Killer
- Die Österreicher sind ganz schlechte Verlierer
- Die Österreicher suchen ständig Ausreden einmal ists der Schnee, dann der Wind.

NEWS Exklusiv: WM-Superstar Bode Miller will auch in der Abfahrt zu Gold rasen. Und rechnet mit den Österreichern ab. Wie die Amis in Bormio Skination Nr. 1 werden wollen.
Luftlinie trennten die beiden Superstars gerade einmal zwanzig Meter. Während der Amerikaner Bode Miller, 27, im USA House seine Super-G-Goldmedaille ausgiebigst feierte, spülte Hermann Maier, 32, seinen Frust über die Blecherne mit Bier und Schnaps im gegenüberliegenden Kings Club hinunter. Anstatt der erhofften Goldenen gab es für die ÖSV-Herren in ihrer langjährigen Paradedisziplin nur Silber und Bronze durch Michael Walchhofer und Benjamin Raich. Der Herminator war als Topfavorit erstmals bei einer WM im Super-G überhaupt leer ausgegangen.
Der neue Superstar. Bode Miller dagegen, seit 13. Dezember des Vorjahres ohne Weltcuperfolg, hat rechtzeitig auf die Siegerstraße zurückgefunden. Typisch Ami! Immer wieder laufen die Amerikaner gerade bei Großveranstaltungen zur Höchstform auf. Schon 2001 in St. Anton hatte US-Boy Daron Rahlves dem programmierten Weltmeister Hermann Maier die Goldmedaille weggeschnappt. Jetzt ist Miller drauf und dran, der neue Superstar im Skizirkus zu werden. Nach seiner Siegesserie zu Beginn der Saison war der exzentrische Alleskönner bereits taxfrei zum Bodenator ernannt worden.
Einer reibt sich auf jeden Fall die Hände: Atomic-Chef Michael Schineis hatte Bode Miller zum Ärger der ÖSV-Granden vor der WM-Saison in seinen Rennstall gelotst und damit rechtzeitig für einen Maier-Nachfolger gesorgt. Denn vor allem bei den jungen Skifans kommt der ultracoole Amerikaner auch in Österreich bestens an. Vom amerikanischen Markt gar nicht zu reden.
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