Auswahl der Geschworenen: Jackson am zweiten Prozesstag pünktlich vor Gericht!
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In ihren Händen wird Jackos Schicksal liegen
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Michael Jackson
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Michael hat große Angst
vor Gerichtsverhandlung
Michael Jackson ist am Dienstagmorgen zur Fortsetzung seines Missbrauchprozesses pünktlich vor Gericht eingetroffen. Wie am Vortag wurde der diesmal in Schwarz gekleidete Popstar umgehend in das Justizgebäude der kalifornischen Kleinstadt Santa Maria geführt. Rund zwei Dutzend Fans jubelten Jackson zu.
Die erste Phase der Jury-Auswahl im Missbrauchprozess gegen Michael Jackson ist am Dienstag früher als erwartet zu Ende gegangen. Richter Rodney Melville teilte im Gericht von Santa Maria (Kalifornien) mit, dass rund 250 Männer und Frauen als potenzielle Geschworene zur Verfügung stehen. Seit dem Prozess- Auftakt am Montag hatten sich in Anwesenheit des Pop-Sängers mehr als 400 angeschriebene Kandidaten vorgestellt. Mehr als die Hälfte zeigte sich bereit, an dem voraussichtlich sechs Monate dauernden Verfahren teilzunehmen. Ursprünglich wollte der Richter bis Mittwoch 750 Personen prüfen.
Die Jury-Kandidaten müssen nun einen siebenseitigen Fragebogen ausfüllen. Von Montag an sollen sie dem Richter und den Anwälten der Anklage und Verteidigung Frage und Antwort stehen. Die Auswahl von 12 Geschworenen und acht Vertretern kann nach Angaben des Gerichts mehrere Wochen dauern.
Am Ende des ersten Prozesstages standen 138 Namen auf der Liste derjenigen, die darum baten, von der Pflicht entbunden zu werden. Nur in einem Fall kam Richter Rodney Melville der Bitte nach: Eine im achten Monat schwangere Frau schickte er nach Hause. Andere Argumente wie Arbeitslosigkeit, Befangenheit oder pflegebedürftige Angehörige ließ Melville zunächst nicht gelten. Einer Frau, die sagte, sie fühle sich mit 75 Jahren zu alt und leide "an einer Vielzahl von Krankheiten", antwortete der Richter: "Sie sehen keinen Tag älter aus als 60." (apa/red)

