Zerschlagung von Walter Bau konkret: Österreich-Tochter steht vor dem Verkauf
- Werden entweder einzeln verkauft oder im Paket
·Walter Bau pleite: 9.000 Jobs wackeln!
Liquiditätslücke größer als mit 150 Mio. angekündigt
Nach der Insolvenz der Walter Bau mit Sitz in Augsburg steht auch die Österreich-Tochter des deutschen Baukonzerns zum Verkauf. Nach einem Medienbericht vom Freitag war der Insolvenzverwalter von Walter Bau am Donnerstag bereits bei der (profitablen) Österreich-Tochter Dywidag, um sich ein Bild zu machen.
Dem Standard zufolge gehen die Bestrebungen in zwei Richtungen: Entweder würden die erfolgreichen Töchtern der insolventen deutschen Baugruppe in einem Verbund eingebracht und an einen Großinvestor verkauft, oder es kommt zu Einzelverkäufen. Entscheidend werde letztlich sein, bei welcher Variante mehr Geld herausschaut.
Zu den erfolgreichen Firmen zählen, neben der Österreich-Tochter Dywidag, Dyckerhoff &Widmann (250 Mitarbeiter), Walter Heilit Verkehrswegebau, DSI-Dywidag Systems International und Dywidag International, die im Tiefbau tätig ist, aber auch Häfen und Kraftwerke baut.
Das Interesse sei sehr groß, es gebe viel Nachfrage, schreibt der Standard, "nicht nur aus Österreich, auch aus Deutschland". Zuletzt wollte die Bauholding Strabag Teile von Walter Bau übernehmen. (apa/red)

