Frachter vor Malta gesunken: Mindestens 3 Tote nach Schiffsuntergang im Mittelmeer
- Vier Besatzungsmitglieder der "Vigla" vermisst
Beim Untergang eines Frachters im Mittelmeer vor der Küste Maltas sind am Donnerstag mindestens drei Seeleute ums Leben gekommen. Weitere vier Besatzungsmitglieder des unter der Flagge von Honduras fahrenden Frachters "Vigla" werden vermisst, teilte die griechische Küstenwache mit.
Der Kapitän des Schiffes ist Grieche. Über die Nationalität der Besatzungsmitglieder wurde nichts bekannt.
Wie die Küstenwache weiter erklärte, war es der Besatzung eines Schiffes der britischen Marine unter äußerst schwierigen Wetterbedingungen gelungen, zunächst zwei Tote aus den Fluten zu bergen. Später wurde eine dritte Leiche im Wasser gefunden.
In der Region wüteten am Donnerstag Stürme der Stärke neun. Dadurch wurde die Rettungsaktion erheblich erschwert. Die Behörden Griechenlands und Maltas befürchteten daher, dass niemand den Untergang überlebt habe, hieß es im Radio. Die "Vigla" hatte in Tunesien Salz geladen und war auf dem Weg nach Slowenien. (apa)
