Nach Tsunami: Annan will Clinton zum Sonderbeauftragten für Hilfe ernennen!
- Chance für Friedensverhandlungen in Sri Lanka und Aceh soll genutzt werden
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Die Vereinten Nationen wollen den früheren US-Präsidenten Bill Clinton zu ihrem Sondergesandten für die von der Flutkatastrophe betroffenen asiatischen Länder ernennen. Clinton soll als UN-Sonderbeauftragter weltweit für Wiederaufbauhilfe in Südasien nach der Tsunami-Katastrophe werben. Clinton habe das Ehrenamt auf Bitten von UN-Generalsekretär Kofi Annan akzeptiert, erklärten UN-Diplomaten am Dienstag in New York.
Die Ernennung des Ex-Präsidenten sollte noch am selben Tag offiziell bekannt gegeben werden. Clinton hatte sich bereits gemeinsam mit dem früheren Präsidenten George W. Bush, dem Vater des derzeitigen Amtsinhabers, für die Tsunami-Hilfe engagiert. Die beiden Ex-Präsidenten waren zu Jahresbeginn bereits von US-Präsident George W. Bush damit beauftragt worden, innerhalb der USA Spenden für die von der Flutwelle betroffenen Länder einzutreiben.
UNO-Sprecher Fred Eckhard wollte Clintons Nominierung allerdings zunächst nicht bestätigen. Nach seinen Angaben hat Annan den Posten eines Tsunami-Beauftragten auch deshalb geschaffen, um die Chancen für neue Friedensverhandlungen mit den Rebellen in Sri Lanka und in der indonesischen Provinz Aceh zu nutzen. (apa)
