Montag, 31. Jänner 2005

Schneeverwehungen & Glätte: Unfälle
und Behinderungen in Niederösterreich

  • Nebenstrecken mussten teils sogar gesperrt werden
  • Unfall mit vier Verletzten auf Preßburger Bundestraße

Schneeverwehungen haben am Montag in Niederösterreich zu mehreren Unfällen geführt. Laut ÖAMTC wurden mehrere Landesstraßen u.a. in den Bezirken Wiener Neustadt und Baden gesperrt. Auf der A 2 (Südautobahn) bei Guntramsdorf in Fahrtrichtung Süden stellte sich ein unbeladener Lkw quer - als Folge bildete sich ein rund vier Kilometer langer Stau.

Auf der B 17 zwischen Traiskirchen und Guntramsdorf kippten heftige Böen einen 7,5 Tonnen-Lkw und zwei Sattelschlepper um. In der Viaduktgasse in Guntramsdorf wurden drei Pkw "verblasen" und landeten im Straßengraben. Verletzt wurde dabei ersten Informationen des Autofahrerclubs zufolge niemand.

Die Schneeverwehungen erreichten Höhen bis zu einem Meter. Bereits in den Morgenstunden war die B 17 zwischen Sollenau und Oeynhausen fast unpassierbar. Auf der B 9, der Preßburger Bundesstraße, stießen zwischen Hainburg und Wolfsthal (Bezirk Bruck an der Leitha) drei Fahrzeuge zusammen. Laut ORF-Radio Niederösterreich wurden dabei vier Personen verletzt.

Auch Flughafen Wien verblasen
Starke Schneeverwehungen haben am Montag Nachmittag auch auf dem Flughafen Wien in Schwechat für Beeinträchtigungen gesorgt. Am Nachmittag musste aus diesem Grund die Piste 11/29 vorübergehend gesperrt werden. Es musste mit Verzögerungen gerechnet werden. Dies laut Mayer deshalb, weil während der Sperre auch die Piste 16/34 nicht zu benützen war. "Die Seitenwind-Komponente ist zu stark."

Für die Flugzeuge galt "Starkwind-Aufstellung", so Mayer. Das heiße "mit der Nase in den Wind". Catering-Fahrzeuge mussten an der windabweisenden Seite der Maschinen anliefern.

ARBÖ warnt vor Bodennebel
Bei diesen Temperaturen ist gefrierender Bodennebel keine Seltenheit, warnt der ARBÖ-Informationsdienst. Auch in den kommenden Tagen ist mit erschwerten Fahrbedingungen zu rechnen. Besonders in den Morgenstunden müsse man mit Nebel rechnen. Fahren auf Sicht, sowie eine verringerte Fahrtgeschwindigkeit ist bei Nebel oberste Priorität. (apa/red)

31.1.2005 15:53