Der VCÖ fordert die City-Maut für Wien: Fahrzeiten könnten um 30 Prozent sinken
- City-Maut würde billiger kommen als der Autobahn-Bau
- Bemautung ist auch für Graz und Innsbruck denkbar

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Die täglichen Stauprobleme in Wien könnten mit einer City-Maut spürbar verringert werden, betonte am Freitag der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) in einer Aussendung. Demnach würden die Fahrtzeiten im Spitzenverkehr um rund 30 Prozent sinken. Ein Mautring in der Bundeshauptstadt rund um den Gürtel und bei den Stadteinfahrten würde den Bewohnern von Wien und Wien-Umgebung rund 40 Stunden Stau pro Jahr und Person ersparen.
Die Höhe der City-Maut soll je nach Tageszeit unterschiedlich sein, bei Spitzenzeiten höher, bei schwachem Verkehr entsprechend niedriger. Die Einnahmen aus der City-Maut sollten vor allem in die Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs investiert werden, betonte der VCÖ.
Billige Lösung
Laut VCÖ wäre auch eine Bemautung von Graz und Innsbruck sinnvoll. Er verweist darauf, dass eine City-Maut um ein Vielfaches billiger kommt, als der Bau neuer Autobahnen. "Bei der City-Maut zahlen jene, die die Straße benützen. Werden Straßen mit Steuergeldern gebaut, zahlen alle, egal wie häufig und ob überhaupt sie die Straße nützen", so der Verkehrsclub.(apa/red)
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