Autofahrer für mehr Straßen in Ostregion: Umfrage der Autofahrerclubs im Überblick
- Rund 383.000 Fahrzeuge queren täglich die Donau
- PLUS: Welche Maßnahmen die Autofahrerclubs fordern

·Alle Highlights der Detroit Motor Show
DIASHOW: Die allerbesten Szenen und Neuheiten
·FORMAT: Trends im Straßenverkehr 2005
Investitionen von rund 1,4 Milliarden Euro geplant
·Worauf wir heuer abfahren werden!
Klicken: NEWS präsentiert die große Auto-Parade '05
Acht von zehn Autofahrer in der Ostregion wollen einen Ausbau des höherrangigen Straßennetzes. Das ergab eine Umfrage, die im Auftrag der Autofahrerclubs ARBÖ und ÖAMTC erstellt worden und bei einer Pressekonferenz in Wien präsentiert worden ist. Als dringlichste Maßnahme sahen dabei die meisten die Errichtung einer sechsten Donauquerung.
Drei Viertel der Befragten sehen das bestehende Straßennetz bereits am Rande der Kapazität angelangt. Als vorrangiges Projekt wollen rund 80 Prozent eine weitere Verbindung über die Donau, ergab die Umfrage. "Es ist ja derzeit so, dass 383.000 Fahrzeuge täglich die Donau queren und es werden mehr in Zukunft", sagte ARBÖ-Präsident Rudolf Ertl. Er sieht im Ergebnis der Befragung ein klares Votum für den raschen Ausbau des höherrangigen Straßennetzes.
Straßen-Projekte
Auch zwei Projekte in Niederösterreich und im Burgenland finden die Zustimmung der Bevölkerung: Jeweils mehr als zwei Drittel der Befragten sprechen sich für den Bau der Nordautobahn (A5) von Wien zur tschechischen Grenze und für die Spange Kittsee (A6) aus. Unterschiedlich ist der Bekanntheitsgrad der verschiedenen Bauvorhaben: Über die sechste Donauquerung wussten ganze 61 Prozent Bescheid, über die S1 rund die Hälfte. Immerhin 40 Prozent haben von der Spange Kittsee im Burgenland gehört.
Ausbau des öffentlichen Verkehrs
Obwohl es sich bei den 1.000 Befragten durchwegs um Autofahrer handelt, sahen diese den Straßenausbau nicht als alleinige Lösung aller Verkehrsprobleme in der Region. Immerhin 60 Prozent glauben, dass auch der öffentliche Verkehr ausgebaut werden muss.
Bestätigung für Asfinag
Die Asfinag sieht sich durch die von ÖAMTC und ARBÖ präsentierten Umfrageergebnisse zum Ausbau des Straßennetzes in der Ostregion bestätigt: Für Alois Schedl, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management GmbH, sind sie nicht überraschend, wie er in einer Aussendung erklärte. Zwei Telefonumfragen im Februar und September 2004 hätten ebenfalls gezeigt, dass die Mehrheit der Bevölkerung in dieser Region für den Ausbau des hochrangigen Netzes sei.(apa/red)
Amphibienfahrzeug Sea Lion08:07
Zu Wasser und zu LandKonstrukteur Mark Witt baut sich das schnellste Amphibienfahrzeug der Welt
