Aus für zwei JoWooD-Standorte: Studios Ebensee & Offenbach werden geschlossen
- 20 Mitarbeiter der Spieleschmiede sind davon betroffen
- Weiteres Einsparungspotenzial im Vertrieb versteckt
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Beim börsenotierten Computerspiele-Hersteller JoWooD werden zur Kostensenkung noch 2005 zwei Standorte geschlossen. Betroffen sind die Studios Ebensee in Oberösterreich und Offenbach in Deutschland mit insgesamt 20 Mitarbeitern, berichtet das "Wirtschaftsblatt".
Auch im Vertrieb sieht JoWooD-Chef Albert Seidl noch Einsparungspotenzial. "Die Eigenvermarktungs-Budgets, die wir durch den ausgelagerten Vertrieb nicht mehr brauchen, werden heruntergefahren - hier liegt viel Geld herum", sagte Seidl im "WirtschaftsBlatt"-Interview. Ziel sei es, auch auf der Vertriebsseite schlankere Strukturen zu schaffen. "Aber das müssen wir uns personell noch genau anschauen."
Unterstützung bei der Neuausrichtung des Vertriebs erhält Seidl vom Aufsichtsrat. "Die beiden Aufsichtsräte Andreas Rudas und Wolfgang Meusburger und ich werden beim Vertrieb als Kerngruppe tätig sein." Rudas soll "durch sein Netzwerk" Zugang zu bisher verschlossenen Märkten schaffen, während Meusburger seine Erfahrung als Retail-Manager einbringe. Speziell Schwächen bei der Zweit- und Drittvermarktung will Seidl beseitigen. (apa/red)
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