NEWS-Politbarometer: Finanzminister Karl-Heinz Grasser stürzt auf den 14. Platz ab
- Halbierung seines Beliebtheitswert von 54% auf 27%
- Präsident Heinz Fischer ist mit 72 % einsame Spitze
Das aktuelle NEWS-Gallup-Politbarometer (2000 Interviews zwischen Mitte November und Mitte Jänner) zeigt eine unangefochtene Nummer Eins und einen Finanzminister im Sinkflug. 72 Prozent der Befragten wünschen, dass Bundespräsident Heinz Fischer in Zukunft eine wichtige Rolle spielt. Das ist der höchste im Politbarometer gemessene Wert.
Fischer liegt damit mit Riesenabstand vor dem Wiener Bürgermeister Michael Häupl und dem Grünen-Chef Alexander Van der Bellen, die sich mit jeweils 44 Prozent den zweiten Platz teilen.
Eindeutiger Verlierer ist Karl-Heinz Grasser. Sein "Downgrading" vom einstigen Polit-Darling auf Platz 14 ist dramatisch: Nach der Nationalratswahl im November 2002 überholte er im darauf folgenden Politbarometer mit 54 Prozent erstmals den damaligen Bundespräsidenten Thomas Klestil: Grasser war die neue Nummer Eins. Doch seither kratzten die Diskussionen um Homepage, den Eurofighter-Kauf & Co so massiv am Minister-Image, dass seine Werte bis heute halbiert wurden: Nur noch 27 Prozent der Befragten wollen Grasser in den kommenden Jahren in einer wichtigen Rolle sehen.
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