Trotz hohem Ölpreis: OPEC-Minister
wollen Förderquoten nicht ändern
- Rohöl kostete erstmals wieder mehr als 43 Dollar
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Die Energieminister der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) werden auf ihrem Treffen an diesem Sonntag voraussichtlich die Förderquoten des Kartells nicht senken. Dies verlautete am Samstag aus OPEC-Kreisen in Wien.
Angesichts des gegenwärtigen Preises für Rohöl auf den Weltmärkten gebe es keinen Grund für eine Reduzierung der Produktion. Stattdessen wolle man die Entwicklung auf den internationalen Märkten in den kommenden Monaten abwarten.
Rohöl aus den elf OPEC-Ländern kostete in dieser Woche erstmals seit Ende Oktober 2004 wieder mehr als 43 US-Dollar (33,0 Euro) pro Barrel (159 Liter). Für andere Sorten mussten bis zu 50 Dollar gezahlt werden. Am Freitag allerdings fielen die Preise in New York und London. Für die US-Sorte WTI wurden 47,18 Dollar und somit 3,40 Prozent weniger als am Vortag gezahlt.
Für die Nordsee-Sorte Brent fiel der Preis um 3,21 Prozent auf 44,95 Dollar. Auf der OPEC-Konferenz in Kairo hatten die Minister im Dezember beschlossen, die Produktion von Rohöl um mindestens eine Million Barrel herunterzufahren.
Nach Berechnungen des internationalen Energie- Beratungsunternehmens PVM (Wien) fördert OPEC zur Zeit immer noch mehr als 28 Millionen Barrel pro Tag, das sind mehr als eine Million Barrel mehr als die im Juni vereinbarte Fördermenge von 27 Millionen Barrel. Angesichts der ständig steigenden Preise hatte die Organisation im Sommer den Mitgliedsländern erlaubt, ihre gesamten Förderkapazitäten zu nutzen, um mögliche Engpässe auf dem Weltmarkt zu beseitigen.(apa)
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