Mittwoch, 26. Jänner 2005

Pensionsantrittsalter: Neuzugänge bei Beamten erreichen im Jahr 2004 Tiefstand

  • Nach 6.899 Pensionierungen 2003 nur mehr 1.873

Die Neuzugänge bei den Beamtenpensionen sind 2004 auf einen Tiefstand gesunken. Nach 6.899 Neuzugängen im Jahr 2003 wurden im Vorjahr nach ersten Schätzungen laut Bundeskanzleramt nur mehr 1.873 Beamte, die in den Ruhestand traten, verzeichnet. Dies ist der geringste Stand seit 1997, damals waren es mit 1.845 Neuzugängen etwas weniger.

Gleichzeitig ist das durchschnittliche Pensionszugangsalter der Beamten - Frauen und Männer - 2004 auf 57,56 Jahre gesunken. Dies wiederum ist das niedrigste Zugangsalter seit 1995, damals lag es bei 56,38 Jahren.

Hälfte der Beamten-Neuzugänge dienstunfähig
Erfreut über den Rückgang der Neuzugänge zeigt sich Finanzstaatssekretär Alfred Finz (V). Gegenüber der APA sagte Finz, die Hälfte der 1.873 Neuzugänge im abgelaufenen Jahr sei wegen Dienstunfähigkeit erfolgt. Daraus resultiere auch das gesunkene Pensionsantrittsalter von 57,56 Jahren.

Bei jenen Beamten, die wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand getreten seien, habe das Antrittsalter gerade 54 Jahre betragen. Sonst liege es annähernd bei dem bereits geltenden neuen Pensionsantrittsalter von 62 Jahren.

Die hohe Zunahme der Beamtenpensions-Neuzugänge 2003 auf 6.899 ist laut Finz auf 4.000 vorzeitige Ruhestände bei den Lehrern zurückzuführen. Die Lehrer hatten ja das Angebot, bei entsprechenden Abschlägen bereits ab 50 Jahren in Pension zu gehen.

Zahlen über die Neuzugänge der Beamtenpensionen

JahrNeuzugängePensionszugangsalter
19953.62256,38
19961.72358,10
19971.84558,00
19982.24858,31
19992.75459,04
20004.37458,44
20012.99758,89
20023.56559,50
20036.89958,29
2004 *1.87357,56

* vorläufige Zahl

(apa)

26.1.2005 09:40