Projekt Spielberg nach Mateschitz-Nein: Rennstrecke selbst soll erhalten bleiben
- Schützenhöfer für Adaptierung und neue Projekte
- Sondersitzung des steirischen Landtages am Mittwoch
·Sonderlandtag um Spielberg-Projekt!
SPÖ, FPÖ und Grüne attackieren Klasnic-VP
·Projekt Spielberg: Red Bull steigt aus!
Dietrich Mateschitz würde A1-Ring wieder aufbauen
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Gespräche über Kosten für A1-Ring-Sanierung
·Trotz Vermittlungs- versuch der Politik
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Motor-/Flugakademie mit Rennstrecken & Hotellerie
·Tausende neue Jobs in Spielberg
Studie: 10.000 Arbeits-plätze alleine für Bauphase
·Mateschitz über sein Erfolgsrezept
Red Bull-Boss im Wortlaut:
"Wir waren die Ersten"
"Wir müssen schauen, dass der Ring als Ring erhalten bleibt", erklärte am Montag Sportlandesrat und Ö-Ring-Eigentümervertreter Hermann Schützenhöfer (V) nach der Sitzung der steirischen Landesregierung. Nun gehe es darum, darüber mit Red Bull zu verhandeln, "ihn für das, wofür wir ihn brauchen, zu adaptieren und neue Projekte einzubinden".
Damit reagierte Schützenhöfer öffentlich auf das Angebot von Dietrich Mateschitz, den teilweise bereits abgebrochenen A1-Ring wieder herzustellen. Mateschitz hatte gleichzeitig anklingen lassen, dass er dies nur sehr bedingt für sinnvoll halte. Die Antwort Schützenhöfers: Nicht ein Wiederaufbau 1:1 werde angestrebt, aber doch zumindest die Rennstrecke soll wieder hergerichtet werden - die Obersteiermark soll weiter ein Motorsportzentrum haben, auch wenn man alles neu genehmigen lassen müsse. "Wir bemühen uns um ein gutes Einvernehmen mit Dietrich Mateschitz", betonte der Landesrat.
Im Übrigen werde es bis zur Vorstellung von Alternativprojekten für das geplatzte 700 Mio. Euro Investitionsvorhaben noch einige Zeit dauern, so Schützenhöfer. Diese würden nicht "in dieser Dimension" sein wie dies beim Red Bull-Projekt der Fall war. Schützenhöfer wies die Linie von SPÖ und FPÖ zurück, für das gescheiterte Vorhaben nur das VP-Regierungsteam unter Waltraud Klasnic verantwortlich zu machen, räumte aber auch Fehler ein: Die Vorbereitungen seien insgesamt unter Zeit- und Erwartungsdruck und "an der Grenze dazu, "hoffentlich wird das halten" erfolgt.
Die Verantwortlichkeiten werden auch am kommenden Mittwoch (26.1.) in einer Sondersitzung des Landtags diskutiert werden.(apa/red)
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