Görgl sticht Strobl aus: Steirer sichert sich
im Quali-Duell den WM-Start im Super G!
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Die erste und wohl nicht letzte ÖSV-interne Qualifikation im Rahmen der Ski-WM in Bormio endete mit einem Sieg des Steirers Stephan Görgl. Der 26-Jährige setzte sich auf dem Innsbrucker Patscherkofel in der Super-G-Ausscheidung gegen den Kärntner Abfahrts-Olympiasieger Fritz Strobl durch. Damit geht am Samstag zum WM-Auftakt das ÖSV-Quartett Görgl, Hermann Maier, Michael Walchhofer und Benjamin Raich ins Rennen.
Bei strahlend blauem Himmel und Pulverschnee entschied auf dem Patscherkofel, dem Ort des legendären Neunfacherfolges im Super G in der Saison 1998/1999, ein einziger Lauf das Duell Strobl - Görgl. Der um sechs Jahre jüngere Grögl setzte sich in 53,56 Sekunden mit 0,37 Sekunden Vorsprung gegenüber Strobl durch und war danach heilfroh.
"Ich habe mir keinen Druck auferlegt, bin ganz locker gefahren. Das war das Geheimnis meines Erfolges." Für Görgl, der am 2. Dezember 2004 beim Super G in Beaver Creek seinen ersten Weltcup-Erfolg gefeiert hatte, sicherte sich damit den ersten Start bei einem Großereignis.
Strobl zweifelt an Quali-Bedingungen
Strobl konnte den Modus der internen Quali nicht ganz nachvollziehen. "Ich verstehe nicht, wieso die Quali in Innsbruck und nicht in Bormio ausgetragen wurde. Und ich verstehe auch nicht, warum es nur einen Lauf gegeben hat", bekrittelte der Wahl-Salzburger, nach dessen Ansicht drei Läufe, wobei der Beste herangezogen wird, weitaus fairer gewesen wäre. Strobl fügte jedoch hinzu: "Ich hatte es in Kitzbühel selbst in der Hand, die Qualifikation zu vermeiden." Der 32-Jährige, der wohl auch in die Abfahrts-Quali muss, hatte in Kitz Rang drei belegt und damit sein bestes Super-G-Resultat in dieser Saison verzeichnet.
Die Hauptpiste am Patscherkofel war für die ÖSV-Läufer gesperrt worden. Gefahren wurde nicht nur die Quali, denn auch weitere ÖSV-Asse wie Maier, Johann Grugger, Walchhofer oder Mario Matt zogen in Tirol ihre Trainingsschwünge. Das Super-G-Quartett brach am Donnerstagnachmittag Richtung Bormio auf, einige Kollegen werden hingegen auch am Freitag noch auf dem Patscherkofel trainieren.
(apa/red)
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