Wetter in Europa spielt verrückt: Schnee- stürme im Osten - Notstand in Bulgarien!
- Kroatien: Glatte Straßen und Eis auf dem Meer
- In Spanien klang die polare Kältewelle dagegen ab
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Starke Schneefälle und stürmische Winde lassen die Menschen in vielen Teilen Europas weiter zittern. Vor allem in Osteuropa verursachten am Montag Schneestürme Verkehrsbehinderungen, im Nordosten Bulgariens riefen die Behörden den Notstand aus. Im deutsch-tschechischen Grenzgebiet gab es Straßensperren: Ohne Schneeketten seien weite Teile des Landes kaum zu befahren, sagte ein Sprecher der Polizei in Mähren.
Von der kroatischen Adria meldeten Medien glatte Straßen und Eis auf dem Meer. In den Abruzzen in Mittelitalien waren noch immer einige Dörfer eingeschneit. In Spanien klang die polare Kältewelle dagegen ab.
Neuschnee und starker Wind behinderten am Montag in Tschechien den Verkehr. Die Behörden warnten vor Blitzeis. Die Schneefälle würden mindestens bis Mittwoch andauern, sagte ein Meteorologe. Auch im Süden und Südosten Rumäniens beeinträchtigten heftige Schneefälle und Schneestürme die Autofahrer. Vier Nationalstraßen seien gesperrt und weitere 18 nur schwer zu befahren, meldete Radio Bukarest. Die Schneeverwehungen seien örtlich bis zu zwei Meter hoch.
Im Westen Mazedoniens schnitt eine über 1,5 Meter dicke Schneedecke zahlreiche Dörfer von der Außenwelt ab, auch die Stromversorgung war unterbrochen. Von erheblichen Behinderungen des Verkehrs wurde auch aus Serbien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina berichtet. Nach intensivem Schneefall im Nordosten Bulgariens erklärten die Behörden am Montag zum zweiten Tag in Folge den Notstand. Alle Landstraßen der Region Silistra waren unbefahrbar, berichtete der Staatsrundfunk in Sofia.
In den Höhenlagen der Abruzzen waren noch immer einige Dörfer eingeschneit. Etwa 30 Gemeinden in der Region um Chieti seien nach wie vor ohne Strom, berichtete das staatliche italienische Fernsehen. In den Marken an der Adria blieben weiter einige Schulen geschlossen. Auch die Autobahn Salerno-Reggio Calabria könne nur mit Ketten befahren werden. Hier war es in den vergangenen Tagen zu einem Schneechaos gekommen, einige Autofahrer steckten drei Tage im Schnee fest.
Die mehrere Tage dauernde polare Kältewelle in Spanien ist abgeklungen. Am Montag wurden kaum noch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gemessen. In Nordspanien waren nach Angaben der Behörden noch sechs Gebirgspässe wegen Schnees gesperrt, 14 Landstraßen konnten nur mit Schneeketten befahren werden. (apa/red)
