EU-Strafregister: Heute startet Debatte der Justizminister bei zweitägigem Treffen
- Kommission plant Verfolgung Krimineller über Grenzen
Mit der europaweiten Verfolgung von Straftätern und den Konsequenzen der Flutkatastrophe in Asien befassen sich ab heute die EU-Justiz- und Innenminister. Bei dem zweitägigen Treffen in Luxemburg droht Streit um ein geplantes EU- Strafregister. Damit will die EU-Kommission die Verfolgung von Kriminellen über EU-Grenzen hinweg erleichtern.
Hintergrund ist der Fall des französischen Serienmörders Michel Fourniret, der in Frankreich und Belgien jahrelang sein Unwesen trieb. Deutschland lehnt den Vorschlag aus Datenschutzgründen ab.
Zudem wollen die Minister diskutieren, inwiefern nach der Flutkatastrophe in Asien vermisste Europäer mittels DNA-Tests identifiziert werden können. An dem Treffen nehmen Innenministerin Prokop und Justizministerin Miklautsch teil. (apa)
