Nach Tsunami: Indonesiens Regierung & Rebellen für direkte Friedensgespräche
- Beratungen sollen am Freitag fortgesetzt werden
- Hoffnung auf Beendung des blutigen Konflikts
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Die Regierung Indonesiens und Rebellen aus der von der Flutkatastrophe schwer getroffenen Provinz Aceh haben sich auf direkte Gespräche zur Beilegung des seit Jahrzehnten andauernden Bürgerkriegs verständigt. Dies berichteten am Donnerstag finnische Vermittler bei den bisher separaten Beratungen in Helsinki
Der finnische Ex-Präsident Ahtisaari habe Vertreter der Regierung und der Bewegung für ein freies Aceh (GAM) zu direkten Beratungen bewegen können, sagte ein Sprecher Athisaaris. Die Zustimmung wurde als bedeutender Fortschritt gewertet. Die Beratungen sollten am Freitag fortgesetzt werden.
Der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono hofft, mit dem Angebot eines "besonderen Autonomie-Status" den Konflikt beenden zu können, in dem seit 1976 rund 12.000 Menschen getötet wurden. Die Rebellen in der erdgasreichen Region an der Nordspitze der Insel Sumatra haben bislang eine begrenzte Autonomie abgelehnt und beharren auf der Unabhängigkeit der Provinz. Unter dem Eindruck der verheerenden Flutkatastrophe hat es Bemühungen für eine Wiederbelebung der seit fast zwei Jahren brachliegenden Friedensbemühungen gegeben.(apa)
