Samstag, 29. Jänner 2005

Urlauberschichtwechsel & Ansturm auf Skigebiete: Staus im Westen Österreichs

  • Kilometerlang gab's kein Vorankommen auf Autobahnen

Der Urlauberschichtwechsel hat am frühen Samstagvormittag zu Staus in Tirol geführt. Auf der Inntalautobahn (A12) standen die Autos im Bereich der deutsch-österreichischen Grenze in Richtung Innsbruck sieben Kilometer und in Fahrtrichtung Bayern drei bis fünf Kilometer. In Vorarlberg waren vor allem die Zufahrten zu den Skigebieten völlig überlastet.

Auch vor dem Grenztunnel Füssen auf der Fernpass-Route (B179) staute es sich drei bis fünf Kilometer, teilte die Gendarmerie der APA mit. In Vils kam es zur Blockabfertigung. Im Zillertal bewegten sich die Fahrzeuge in beiden Fahrtrichtungen nur in starkem Kolonnenverkehr. Der ÖAMTC sprach von Autoschlangen mit einer Länge von 14 Kilometern.

Stau auch in Vorarlberger Skigebieten
Die Tagesgäste und der Urlauberschichtwechsel haben am Samstagvormittag auch in Vorarlberg zu Staus geführt. Auf der Rheintalautobahn A14 staute sich der Verkehr vor dem Pfändertunnel Richtung Arlberg rund zwei Kilometer. Staus gab es zudem im Stadtgebiet von Bregenz. Auf der Arlbergschnellstraße S16 wurde der Verkehr beim Dalaaser Tunnel blockweise abgefertigt. Auch auf der Montafoner Straße kam der Verkehr nur langsam voran.

Zehn Kilometer Stau auf Tauernautobahn
Gegen Mittag wuchs die Kolonne auf der Salzburger Tauernautobahn (A10) vor dem Hieflertunnel (Pongau) in Fahrtrichtung Norden auf zehn Kilometer an, meldeten Verkehrsgendarmerie und ÖAMTC. Zu weiteren Staus kam es auf der Pinzgauer Straße (B311) zwischen Zell am See und Saalfelden sowie zwischen Lend und Bischofshofen, und zwar über eine Strecke von jeweils 15 Kilometer.

Dichten Kolonnenverkehr gab es auch auf der Salzachtalstraße (B159) beim Pass Lueg in beiden Fahrtrichtungen. Der Grund: "Viele Autofahrer wollten den Staus vor dem Ofenauer- und Hieflertunnel ausweichen", erklärte Gerhard Koch von der ÖAMTC-Informationszentrale.

Der Tauerntunnel auf der A10 musste am Vormittag gleich zwei Mal jeweils bis zu 20 Minuten gesperrt werden, weil auf Grund eines verstopften Entwässerungskanals Wasser auf die Fahrbahn geflossen war. Größere Staus blieben aber aus.
(apa/red)

29.1.2005 17:41