Als Konsequenz aus FPÖ-Misere: Jörg Haider denkt weiter über neue Partei nach
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Nach Haupt-Abgang haben
die Haiders Partei im Griff
Kärntens Landeshauptmann Haider denkt offenbar weiter über die Gründung einer neuen Partei nach. In einem Gespräch mit NEWS-Chefredakteur Alfred Worm in der Sendung "Bei Stöckl" am Freitag sagte der Kärntner Landeshauptmann, das wäre "die Konsequenz", sollte sich die FPÖ "nicht erfangen".
Er sei ein Politiker, der für Überzeugungen kämpfe, erklärte der frühere FPÖ-Bundesparteiobmann. In der heutigen Politik gebe es aber zu viele Personen, die zu sehr am Mainstream und am Machterhalt orientiert seien.
Gerüchten zufolge bastelt Haider an einer neuen "Liste Haider" für die Wahl 2006. FPÖ-Obfrau Ursula Haubner, seine Schwester, hatte dazu vergangene Woche gemeint, sie glaube nicht daran. "Mit ihm stellen wir die Weichen", meinte sie, "es geht nicht darum, eine Liste Haider zu haben oder eine neue Partei zu gründen, sondern gemeinsam für die Zukunft zu arbeiten, das ist in seinen Aussagen immer wieder erkennbar."
Haider und Worm hatten vor einer Woche das Buch "Alfred Worm. Ein Streitgespräch mit Jörg Haider" präsentiert.(apa/red)
