Suche nach Lösung für Uni-Zugang: Gehrer gegen Numerus clausus und Eignungstests
- Studierende sollen selbst über Studienwahl entscheiden
- EuGH Urteil über Zugangsregelungen steht an
·Pisa-Misere: Gehrer
mit alten Lösungen
Kritik der Opposition bei Debatte im Nationalrat
·Gehrer betreibt
"Etikettenschwindel"
Die Grünen: Schulische
Neuorientierung ist nötig
·Gehrer ist für die
Ganztagsbetreuung
Wo nicht gewünscht, muss
es einen Beschluss geben
·Österreichs PISA- Bericht im Wortlaut
"Die Leistungen sind
wenig zufrieden stellend"
Bildungsministerin Gehrer lehnt in der Diskussion um den Universitätszugang einen Numerus Clausus nach deutschem Vorbild kategorisch ab. Aber auch bei punktuellen Aufnahmeverfahren hat sie "ein ungutes Gefühl, das ist auch nicht die Gerechtigkeit par excellence", so die Ministerin gegenüber der
Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) über die österreichischen Zugangsregelungen für ausländische Studenten will das Bildungsministerium dem Gericht noch neue Argumente übermitteln. Parallel dazu berät eine Arbeitsgruppe mit Beamten des Ressorts und den Rektoren über mögliche Maßnahmen, sollte die derzeitige Regelung vor dem EuGH nicht halten.
Der EuGH-Generalanwalt hat in seinem in der Vorwoche veröffentlichten Schlussantrag die derzeitige Regelung kritisiert, wonach nur jene Ausländer in Österreich studieren dürfen, die auch in ihrem Heimatland einen Studienplatz haben. Hebt der EuGH diese Regelung auf, könnten etwa Deutsche, die in ihrem Land auf Grund des dort geltenden Numerus Clausus für einige Fächer keinen Studienplatz haben, nach Österreich ausweichen. (apa)
