Studie zeigt: Der grantelnde Österreicher
ist in Wahrheit glücklich und zufrieden
- Mehrheit stufte momentanes Glück mit 7,7 bzw. 7.9 ein
- Alpenländler aber auch überdurchschnittlich pessimistisch
·Keine besonderen Erwartungen an 2005
Österreicher laut Umfrage ohne große Hoffnungen
·Schlechte "Noten" nach 5 Jahren VP-FP!
NEWS-Umfrage: Für 46% negative Entwicklung
·"profil"-Umfrage: SPÖ weiter vor ÖVP
Gusenbauer und Schüssel
verlieren in Kanzlerfrage
Überraschende Ergebnisse brachte eine Europäische Erhebung zur Lebensqualität zu Tage: der gemeinhin als "grantelnd" bekannte Österreicher ist überdurchschnittlich zufrieden und glücklich. Auf einer Skala von eins bis zehn stuften die Alpenländler ihre Lebenszufriedenheit und ihr momentanes Glück mit 7,7 bzw. 7.9 ein. Einverstanden sind die Österreicher auch mit ihrer finanziellen Situation - nur drei Prozent gaben an, dass sie sich wirtschaftlich sehr belastet fühlen würden. Diese Zahl, die u.a. am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien präsentiert wurde, liegt weit unter dem europäischen Durchschnitt.
Ein Wermutstropfen trübt das Bild vom rundum glücklichen und sorglosen Österreicher dann aber doch: der Blick in die Zukunft. Nur 17 Prozent gaben an, dass sie optimistisch auf künftige Ereignisse blicken würden, während es zum Beispiel in Dänemark 51 Prozent der Bevölkerung waren. Spitzenreiter in Sachen Pessimismus waren allerdings die Franzosen, von denen sich nur neun Prozent auf die Zukunft freuen, so Willy Buschak Direktor der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen, welche die Studie durchgeführt hat.
Jubeln kann auch Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (V): Die im Jahr 2003 durchgeführte Volksbefragung bescheinigt dem österreichischen Gesundheitssystem ein hervorragendes und EU-weit überdurchschnittlich gutes Zeugnis. Auch die Wohnsituation und die Zufriedenheit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wurde - allem Unken zum Trotz - als überdurchschnittlich gut eingestuft. Wenig Vertrauen zeigten die Österreicher hingegen in das Pensionssystem und den größten Konfliktherd sahen 41 Prozent in Problemen zwischen rassischen und ethnischen Gruppen.(apa)
