Innenministerin Prokop will eine "faire Lösung": Zivildienst auf 9 Monate verkürzen
- Auch der Präsenzdienst soll schon 2006 gekürzt werden
·Mehrheit für eine "Zivi"-Verkürzung
59 Prozent auch für eine Reduktion des Wehrdienst
·NEWS: Prokop über die Macho-Sprüche
Der Ministergatte präzisiert seine jüngsten Aussagen
·Schlechte "Noten" nach 5 Jahren VP-FP!
NEWS-Umfrage: Für 46% negative Entwicklung
Innenministerin Liese Prokop (V) hat sich offenbar bereits entschieden, wie stark die Verkürzung des Zivildienstes ausfallen soll. In einer österreichischen Tageszeitung schlägt sie eine Reduktion von zwölf auf neun Monate vor. "Das ist für mich eine faire Lösung." Wie ihre Parteikollegen will sie den Wehr- und Zivildienst bereits im Jahr 2006 kürzen. Hier gibt es ja Widerstand der FPÖ, die frühestens 2007 verkürzen will.
Prokop in den "Oberösterreichischen Nachrichten": Eine Unterlage von Verteidigungsminister Günther Platter (V) besage, dass der Assistenzeinsatz trotz Verkürzung der Wehrpflicht aufrecht erhalten werden könne. "Und zum Teil sind die Aufgriffe an der Grenze massiv zurück gegangen, in einigen Regionen gibt es das eigentlich nicht mehr", so die Ministerin. Die FPÖ hatte immer wieder damit argumentiert, dass die Präsenzdienstdauer so lange bleiben müsse, bis der Assistenzeinsatz des Bundesheeres an den Grenzen entfallen kann.(apa)
