Wieder zahlreiche Neubuchungen für Thailand: Nur Teile des Landes zerstört
- Relativ wenige Regionen von Erdbeben betroffen
- Verstärkte Werbeinitiativen werden angekündigt

·NEWS: Zerstörtes Urlaubs-Paradies
Tausende stornieren ihre Reisen nach Südasien
·NEWS: Wie die Branche reagiert
Reiseveranstalter über die Folgen der Katastrophe
·Auch Europa von Beben bedroht
Türkei, Griechenland und Italien sind gefährdet
Für die nicht unmittelbar von der Flutkatastrophe betroffenen Teile von Thailand gibt es nach Angaben von Reiseveranstaltern bereits wieder neue Buchungen. Tourismus-Manager Matthias Rotter von Meier's Weltreisen spricht von Buchungen im "beträchtlichen Ausmaß".
Unmittelbar nach dem Seebeben habe es massenhafte Stornierungen für zahlreiche asiatische Reiseziele gegeben, die überhaupt nicht von der Flutwelle getroffen worden seien, etwa in China oder auf Bali.
Nur wenige Regionen betroffen
Frank Haussels vom Fremdenverkehrsamt Thailand betonte, dass nur relativ wenige Regionen Thailands betroffen worden seien, vor allem Khao Lak, wo 90 Prozent der 50 Anlagen komplett zerstört wurden. Auf Phuket seien dagegen 83 Prozent der Hotels uneingeschränkt nutzbar. Insgesamt seien im Südwesten Thailands 75 Prozent der Hotelanlagen intakt.
Werbeinitiativen
Vertreter der Fremdenverkehrsämter von Thailand und Sri Lanka kündigten für die kommenden Monate verstärkte Werbeinitiativen für ihre Länder an. Channa Jayasinghe, Direktor des Fremdenverkehrsamtes von Sri Lanka, sagte, von der Flutkatastrophe sei nur ein relativ kleiner Teil des Landes betroffen. "Es ist wichtig, dass wir wieder Urlauber gewinnen können." (apa)
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