Fremdenführer warnen vor ausländischer Konkurrenz: "Qualitätstourimus in Gefahr"
- Ausländische Guides haben "wenig lokales Wissen"
- Szegö sieht Gefahr für Berufsstand der Fremdenführer

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Obwohl das Geschäft im Jahr 2004 Jahr sehr gut verlief, fürchten die 650 geprüften Guides Konkurrenz aus anderen EU-Ländern, sagt der Präsident des Vereines der Wiener Fremdenführer, Johann Szegö.
"Schlecht war's nicht", kommentiert Szegö das vergangene Jahr. Das Geschäft sei für seine Kollegen sogar überdurchschnittlich gut gewesen. Allerdings steige die Zahl der geprüften Führer rascher als die Nächtigungszahlen. Dabei dürfe aber nicht vergessen werden, dass rund ein Drittel der Klientel Wiener und Schulklassen sind.
Herkunftslandprinzip
Eine Gefahr für seinen Berufsstand sieht Szegö allerdings in den Bestrebungen auf EU-Ebene, das Herkunftslandprinzip einzuführen. Dadurch wäre es möglich, dass etwa in Polen geprüfte Fremdenführer in Wien arbeiten. Auf Grund des fehlenden lokalen Wissens könne dadurch der Qualitätstourismus in Österreich leiden, warnte er. (apa)
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